Mit der Unterzeichnung der Charta von Aalborg (Erklärung der europäischen Städte für nachhaltige Entwicklung) im Jahr 1998 hat sich der Stadtrat von Lausanne für die Ausarbeitung eines Programms für nachhaltige Entwicklung engagiert, der Agenda 21. Um sich auf möglichst umfassende Weise mit den verschiedenen Bereichen der Kommunalpolitik zu beschäftigen und dabei alle Aspekte der nachhaltigen Entwicklung zu berücksichtigen, stützt sich die Lausanner Agenda 21 in entwicklungsfähiger Weise auf sieben große Teilbereiche, die Gegenstand der dem Kommunalrat vorgelegten Vorschläge sind: Umwelt, Energie und Gründflächen (November 2000), Gesellschaft und Wohnen (Februar 2002), Finanzen (Juni 2003), Erziehung und Bildung (Juli 2003), Verkehrsmittel und Mobilität (Juni 2005), Wirtschaft (September 2005), Zusammen leben (2007).
Die Einführung der partizipativen Vorgehensweise Stadtviertel 21 wurde im zweiten Teilbereich Gesellschaft und Wohnen vorgeschlagen (Herbst 2002 - Frühling 2005). Verschiedene Ankündigen, die nicht in direktem Zusammenhang mit der Lausanner Agenda 21 stehen, werden die aus dieser Vorgehensweise resultierenden Projekte behandeln. Zu diesen gehört beispielsweise die im Juni 2005 präsentierte Ankündigung der Schaffung von 3'000 Wohnungen.
Die Themen des Eigentums und der Sicherheit waren Gegenstand der mit der Agenda 21 verbundenen Ankündigung im Oktober und Dezember 2005.